Oxymetholon PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chuffz   
Dienstag, den 22. Dezember 2009 um 17:58 Uhr

Oxymetholon - Wirkung und Nebenwirkung



Wirkstoffname:

Oxymetholon


Wirkstoffgruppe:

anabole/androgene Steroide


Einsatz und Wirkungsbereich:
Kraft / Masse
anabole Komponente stark
androgene Komponente stark


Dosierungsbereich, Intervall und Anwendungsdauer:
Anfänger-Fortgeschrittene
für Anfänger nicht geeignet / 50-100mg ed 6-8 Wochen
Athleten
100-150mg ed 8-12 Wochen


Beschaffungs- und Preisinformationen:
Zwischen 0,50 € und 2 € pro Tablette


Nebenwirkungen:
alle Steroidtypischen Nebenwirkungen





Oxymetholon, das Hammersteroid, „willst du breit werden nimm Anapolon“. So kann man in vielen Foren etc. lesen.
Tatsächlich kann man Oxymetholon ohne mit der Wimper zu zucken als eines der potentesten Steroide bezeichnen.
Ich kann mir nichts in Erinnerung rufen, was derart die Kraft steigert und gleichzeitig einen derartigen Masseaufbau beschert. Der Pump und die Aggressivität im Training sind fast unübertroffen.

Selbstverständlich gibt es, wie bei jedem anderen Steroid auch, Nebenwirkungen und umso potenter das Steroid, umso stärker die Nebenwirkungen. Das geht von Bluthochdruck über extreme Akne zu einen schlechtem Blutbild. Dieses sollte man immer im Auge haben, da Anapolon toxisch ist. Bei höheren Dosierungen kann der Pump auch so lästig werden, dass ein Weitertrainieren nach wenigen Sätzen nicht mehr möglich ist.

Nun möchte ich mich noch dem Märchen „Oxymetholon und Wasserziehen“ widmen. Ich sage bewusst Märchen. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass dies durch die Ernährung gesteuert wird und somit auch zum größten Teil (je nach Veranlagung) verhindert werden kann. Mehrfach wird sogar darüber berichtet, dass sich mit dem Wirkstoff ein trockenes Aussehen einstellt, die Adern kommen zum Vorschein und die Vaskularität steigt. Dieser Effekt ist anhand der Tatsache, dass das Steroid Oxymetholon ein DHT – Derivat ist, überhaupt nicht abwegig. Ob dieser Effekt eintritt oder nicht, ist eine Frage des Körpertyps und der Menge der zugeführten Kohlenhydrate.
Selbst ein Athlet, welcher zu starken Wassereinlagerungen neigt, wird mit der richtigen Ernährung nicht extrem „aufschwämmen“ und dieses „wasserbüffelartige Aussehen“ erlangen, von dem man immer wieder lesen kann.
Dieses Gerücht ist wohl im Laufe der Jahre, indem Steroide immer populärer wurden und man sich im Internet austauschen konnte, entstanden. Daher kann man es getrost in die Kiste der Märchen verschwinden lassen.

Oxymetholon ist also ein erstklassiges Steroid um Muskelmasse und Kraft aufzubauen, welche einem, mit richtiger Ernährung auch erhalten bleibt.
Hierzu sollte man Testosteron als Basissteroid wählen, Primobolan wäre für dieses Steroid zu mild.
Die Dauer beträgt 6-12 Wochen. 12 Wochen sind hier allerdings sehr hoch angesetzt, für eine Jungfrau bezüglich Steroiden empfehle ich eine Dauer von maximal 8 Wochen und 50-100mg.
Ein kleines Blutbild vor der Einnahme ist unumgänglich und jeder Athlet, welcher eine längere Kurdauer und höhere Dosierung anstrebt, sollte sich spätestens nach 8 Wochen wieder zum Arzt begeben.
Meist wird empfohlen, die Einnahme auf drei Gaben täglich aufzuteilen, wie so oft gibt es auch viele gegenteilige Aussagen, dass eine täglich reicht.
Ich konnte bei beiden Varianten keinen nennenswerten Unterschied feststellen.

Wie schon weiter oben erwähnt, hat die potente Wirkung dieses Steroids auch eine Kehrseite. Nämlich die hohen Nebenwirkungen, die von Akne – durch die hohe androgene Komponente hervorgerufen-, über Haarausfall, Bluthochdruck, schlechten Lipidwerten bis hin zu bleibenden Herzschäden führen können.

Ihr könnt auch mit anderen Usern im Forum darüber diskutieren oder weitere Fragen stellen.


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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 23. Dezember 2009 um 13:43 Uhr