Gerade als Trainingsanfänger ist man der Flut von Informationen und Ratschlägen völlig überfordert. Du weißt nicht wie du anfangen sollst und was das Richtige für dich ist. Ich helfe dir mit diesem Artikel den richtigen Weg ins Bodybuilding oder Fitness zu finden.
1. Weniger ist mehr aber zu wenig ist auch nichts
Viele Anfänger begehen den Fehler und trainieren gerade am Anfang regelrecht stundenlang und jede Muskelgruppe zu häufig. Mehr bringt auch mehr ist völlig falsch und wird dir auf Dauer nur eines bringen: das sog. Übertraining. Aber immer öfters lese ich in Internetforen, dadurch das so häufig gepredigt wird, dass zuviel nichts ist, dass dann gleich ins andere Extrem gegangen wird: Es wird immer häufiger dazu übergegangen möglichst wenig zu tun und als Alibi die Ausrede zu verwenden „mehr ist doch nicht mehr!“. Mit der Zeit wird man seinen Körper aber kennen lernen und auf die Hinweise hören können, die einem der Körper signalisiert. Man wird ganz klar merken wann es zuviel ist.
Aber was macht man als Anfänger? Halte dich daran, dass dein Krafttraining zwischen 45 Minuten und maximal 90 Minuten dauert. Ab spätestens 90 Minuten wird dein Körper Stresshormone ausschütten und genau das Gegenteil von Muskelaufbau wird dich begleiten.
2. Achte auf eine saubere Technik und lass dein Ego zuhause
Du musst darauf achten, dass du im Fitness-Studio nicht dein Ego trainierst sondern deine Muskeln. Viele Anfänger denken in erster Linie, dass sie wie die schweren Jungs ordentlich Gewicht drauf packen müssen. Am Anfang ist aber gerade erstmal eines wichtig: Die richtige saubere Technik. Mach dir keine Sorgen darüber, dass du Anfangs weniger Gewicht als die anderen dicken Jungs im Studio hast – die Steigerung wird mit der Zeit von alleine kommen.
3. Führe ein Trainingstagebuch
Damit du nachvollziehen kannst wo du welche Trainingserfolge hast und bei welchem Muskel / Übung du eine Änderung durchführen solltest benötigst du ein Trianingstagebuch. Wohl kaum jemand kann sich alle Wiederholzahlen, Gewichte zu allen Übungen merken und gerade deshalb sollte man darüber Buch führen. Außerdem können dir erfahrene Athleten auch einfacher helfen wo deine Fehler liegen oder welche Änderungen du durchführen solltest, wenn Diese wissen wie dein Training bisher aussah.
Man kann die Schwachstellen nicht erkennen und analysieren wenn man nicht weiß was man gemacht hat.
Auch Dinge wie Körpergewicht und Wohlbefinden können noch Monate später darüber Aufschluss geben, welchen Erfolg oder Misserfolg das Training bisher hatte und woran es lag.
4. Deine Ernährung ist mindestens genauso wichtig wie dein Training
Aber die Grundlagen der Ernährung beanspruchen einen eigenen Artikel. Diesen solltest du dir unbedingt auch durchlesen und zu Herzen nehmen. Dann wirst du merken, dass es gar nicht so schwer ist ein gutes Training mit einer optimierten Ernährung zu kombinieren. Mehr lesen...
5. Trainiere deine Beine!
Der zusätzliche Hormonausstoß eures Körpers ist zwar als gering zu betrachten aber ein Haus ist immer nur so gut wie das Fundament. Gerade Anfänger neigen immer dazu die Beine nicht zu trainieren.
Ihr wollt doch nicht als Discopumper enden oder?
6. Hab Geduld
Heutzutage möchte jeder immer überall möglichst viel und das Ganze möglichst schnell. Aber gerade im Bodybuilding ist dies nicht möglich. Auch nicht mit Anabolika – aber dazu später mehr. Egal welchen Trainingsplan, welchen Ernährungsplan – es gibt kein Geheimnis mit dem du einfach mal eben so einen extrem muskulösen Körper aufbauen kannst. Jeder großartige Athlet hat dafür jahrelang hart trainiert und sich konsequent gut ernährt.
Setze dir immer kleine Zwischenziele und irgendwann wirst du vor dem Spiegel stehen und bemerken, dass es sich gelohnt hat. Bodybuilding ist eine Lebenseinstellung und ein Lifestyle.
7. Lass deine Finger weg von Anabolika
Gerade am Anfang hast du den Vorteil, dass dein Körper relativ schnell durch die Neuerung Muskeln aufbauen wirst. Du musst wie bereits erwähnt erstmal die richtige Technik lernen und die richtige Ernährung für dich abzustimmen. Nur weil du in den ersten Monaten gleich mehrere Kilo zugenommen hast und dies sich langsam etwas reduziert, heisst dies nicht, dass du nun zu Anabolika greifen solltest.
Du solltest als Anfänger wirklich absolut keinen Gedanken an Anabolika-Konsum verschwenden. Nutze deine Zeit lieber weiter um dein Training und die Ernährung zu optimieren und du wirst mehr Erfolge haben als die Typen, die sich dutzende Pillchen einwerfen und unzählige Spritzen setzen aber keine Ahnung von Training haben und dazu noch mit der Ernährung schlampig sind.
Denn auch mit Anabolika wirst du keinen nennenswerten Erfolg haben wenn dein Training und die Ernährung nicht stimmt.