Was ist Bodybuilding? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Loc Dog   
Montag, den 23. November 2009 um 00:00 Uhr

Das Bestreben nach einen extrem muskulösen Körper, oder den Körper nach seinen eigenen Wünschen zu formen und dafür einiges zu opfern, viel Blut und Schweiß zu verlieren, bezeichne ich als Bodybuilding.
Disziplin, Ehrgeiz und einen eisernen Willen! Wer diese Eigenschaften nicht mit sich bringt, braucht an das Bodybuilding keinen weiteren Gedanken mehr verlieren. Bodybuilding ist nicht nur ein Sport. Es ist ein Lifestyle! Wer im Bodybuilding etwas erreichen will, also einen ziemlich muskulosen Körper, muss sein Alltag dann nach abstimmen. Es gibt viele Faktoren die den katabolen(muskelabbauenden) Zustand fördern. Damit dies nicht der Fall wird, sollte man sein Alltag nach diesem Sport richten, umso den Körper im anabolen(muskelaufbauender) Zustand halten zu können. Bodybuilding ist der „langsamste“ Sport der Welt. Denn Muskel bauen sich nun mal nur langsam auf. Genau aus diesem Grund schmeißen viele das Handtuch. Sie bringen nicht die nötige Geduld mit sich. Anfangs baut man schneller auf und umso mehr Masse man sich antrainiert hat, umso langsamer und schwerer wird es weiter Muskelmasse aufzubauen. Bodybuilding ist für jeden geeignet, mit der Voraussetzung man ist gesund. Hat man Gelenk oder Wirbelsäulen Probleme sollte man erst einen Arzt kontaktieren.


Grundsätzlich besteht Bodybuilding aus 3 Bausteinen:


1. Training

Es ist das Training das dem Muskel(FT-Fasern) den Reiz gibt größer und stärker zu werden. Deshalb ist es ein Muss anständig zu trainieren. Um so einen Reiz für den Muskelwachstum  zu setzen, gibt es zahlreiche Trainingssysteme, Intensitätstechniken und Übungen. Wie heißt es immer so schön:„Viele Wege führen nach Rom“. Man muss seinen eigene Weg finden und sehen was bei einem funktioniert. Jeder Körper ist unterschiedlich und reagiert anders. Bei dem einen wirkt dies, bei dem anderen jenes. Aber eins haben alle gemeinsam. Man muss schwer und regelmäßig trainieren. Schwer sollte deshalb trainiert werden, damit die FT-Fasern, die die für den Muskelaufbau interessant sind, kontraktieren. Des Weiteren sollte das Hauptaugenmerk auf Grundübungen gelegt werden.


2. Erholung

Der Muskel wächst nicht im Training, sondern während man sozusagen auf der Couch liegt. Das Training setzt, wie schon erwähnt, nur den Reiz. Der eigentliche Muskelaufbau findet in der Ruhe Phase statt. Denn dann werden erst die verletzten Muskelfasern regeneriert und anschließend dicker aufgebaut. Trainiert man den bereits „verletzten“ Muskel wieder zu früh , so kommt es mit der Zeit zum Übertraining. Am besten regeneriert sich der Körper im Schlaf. Auf Grund dessen sollte man versuchen mindestens 7-8 Stunden zu schlafen.


3.Ernährung:

Anders als beim Trainings funktioniert die Ernährung bei jedem in etwa gleich. Ohne einer einigermaßen entsprechende Ernährung baut man keine Muskeln auf. Da kann man so hart trainieren wie man will. Wenn man dem Körper keine Bausteine gibt, kann er nicht aufbauen. Wie will man ein Haus ohne Steine bauen?
Die Ernährung sollte aus qualitativen Makronährstoffen bestehen. Diese sollte auf jeden persönlich abgestimmt sein. Jeder hat einen anderen Kalorienverbrauch und Alltag. Um einen Muskel optimal aufzubauen, muss sich der Körper in einem Kalorienüberschuss befinden. Etwa alle 2-3 Stunden sollte eine Mahlzeit zu sich genommen werden, damit der Körper jederzeit die nötige Nährstoffe beziehen kann.
Es macht Sinn seine Ernährung durch manche Nahrungsergänzungsmittel zu ergänzen. Doch sollten diese die Ernährung nur ergänzen und nicht ersetzen. Sie sind nur das i-Pünktchen vom Ganzen.


Also wie man sieht müssen alle 3 Faktoren zusammen spielen, damit es zum Muskelaufbau kommt. Fehlt einer der drei Faktoren, ist dies schon nicht mehr möglich.




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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 12. Januar 2010 um 00:12 Uhr